Spinozelluläres Bindegewebe

Aus spinozellulärem Bindegewebe bestehen lediglich
das  S t r o m a   o v a r i i
und die   L a m i n a   p r o p r i a   e n d o m e t r i a l i s.

Gewebe-spezifische Zellen

Die epithelartig dicht gelagerten,   s p i n d e l f ö r m i g e n   Z e l l e n  besitzen - ähnlich wie die Mesenchymzellen - embryonale Potenzen. In ihrer Gesamtheit bilden sie ein fischzug-ähnliches Muster.

Im O v a r sind diese Zellen das Ausgangsmaterial für die Theca folliculi interna.

Im E n d o m e t r i u m vermehren sie sich in der Proliferationsphase, stellen den Uterus-Anteil bei der Bildung der Plazenta vera (Hund, Katze) und gehen post partum als "Decidua " verloren.

Ihr Z e l l k e r n ist längsoval und relativ groß.

Interzellularsubstanz

Grundsubstanz steht im spinozellulären Bindegewebe in nur vergleichsweise minimaler Menge zur Verfügung.

Auch Fasern sind in der Interzellularsubstanz - und zwar in Form von Kollagenfasern Typ III (Retikulinfasern) - nur in sehr geringer Zahl vorhanden.


Basalmembran

Plurivakuoläres (braunes) Fettgewebe