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Orthopädie

Diagnostik

Neben der klinischen Untersuchung des Patienten können zusätzlich bildgebende Verfahren hinzugezogen werden. Durch die Röntgenuntersuchung können Veränderungen des Knochens diagnostiziert werden. Die Ultraschalluntersuchung ermöglicht die Darstellung von Gelenken, Sehnenscheiden und Sehnen. Darüber hinaus kann die Gelenksflüssigkeit über eine Punktion (Bild) mittels Kanüle gewonnen werden, um sie auf Entzündungsparameter zu untersuchen.

Versorgung von Klauendefekten

Klauengeschwüre werden unter lokaler Betäubung freigelegt (Bilder). Bleiben die Tiere bei komplizierten Defekten länger in der Klinik, wird die Lahmheitsentwicklung der Tiere täglich überprüft.

Radikalchirurgische Verfahren an der Klaue

Hat ein Klauendefekt die Lederhaut durchbrochen, sind tiefere Strukturen der Klaue betroffen. Um ein Fortschreiten des Defektes zu unterbinden, sind chirurgische Verfahren zwingend notwendig. Je nach Ausprägung und Schwere des Defektes ist die Durchführung z.B. einer Klauenspitzenresektion (Bilder) oder einer Klauenamputation (Bilder) angezeigt.

Behandlung von Gelenksentzündungen

Eine Gelenksentzündung ist durch das Anschwellen eines Gelenkes zusammen mit einer plötzlichen schweren Lahmheit charakterisiert. Sie ist durch das schnelle Fortschreiten der Erkrankung als Notfall anzusehen. Werden die Tiere rechtzeitig vorgestellt, kann die Gelenksentzündung häufig durch eine tägliche Spülung des Gelenkes kuriert werden. Führt diese Behandlung nicht zum Erfolg, besteht die Möglichkeit eine Arthrotomie (Bild) durchzuführen. Dabei wird das Gelenk an mehreren Zugängen eröffnet, um die Gelenkshöhle von den Entzündungsmassen zu befreien.

Frakturversorgung

Durch das Anfertigen eines Röntgenbildes können Knochenbrüche diagnostiziert und beuteilt werden. Abhängig von der Art der Fraktur kann der Knochenbruch durch einen Castverband (auch Kunststoffgips genannt) mit Gehbügel behandelt werden (Bild).

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