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Internship an der Klinik für Kleintiere

Internship an der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Diagnostik am Röntgenbild
Durchführen einer Sonografie

 

Als Internship wird ein Programm zur Schulung und Erweiterung der tierärztlichen Fähigkeiten in Theorie und Praxis bezeichnet. Es dient der eigenen beruflichen Orientierung und ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem Residency-Programm der verschiedenen Fachbereiche des European College of Veterinary Medicine zur Erlangung eines Diplomate-Titels. Das Internship kann auch für die nationale Weiterbildung zum Fachtierarzt angerechnet werden. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Programm ist die Approbation als Tierarzt/Tierärztin und gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Darüber hinaus werden ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Motivation und Flexibilität erwartet.

 

Das Internship an der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover wird vergütet und umfasst 12 Monate. In diesem Zeitraum werden in Form von 8 Rotationen die verschiedenen Fachbereiche der Kleintierklinik durchlaufen und ermöglichen den Interns somit intensive Einblicke in alle Bereiche der Kleintiermedizin.

Operation

Die Teilnehmer des Internship-Programms sind in die Sprechstunden eingebunden. Diese umfassen  neben der Notfall-Sprechstunde auch die Terminsprechstunden der Inneren Medizin und Chirurgie/ Orthopädie. Hier wird die Kommunikation mit Patientenbesitzern geschult und Fachwissen über spezielle Erkrankungen, deren Diagnostik und Therapie erworben.

In den Sprechstunden erarbeitet sich der Intern unter Anleitung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters die Fähigkeit zum eigenständigen Führen der Sprechstunde. Insgesamt 2 Rotationen erfolgen  im OP- bzw. OP-Vorbereitungsbereich.

Die Teilnehmer des Internships nehmen während dieser Rotationen an Operationen teil und erlernen neben den verschiedenen Anästhesieverfahren die prä-, peri- und postoperative Versorgung der Patienten.

 

Intubation

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Internships ist die Mitarbeit bei der Betreuung  und Behandlung der stationären Patienten der Isolierstation, Intensivstation und Normalstation. Diese Rotationen bieten dem Intern die Möglichkeit, die Krankheitsbilder in Ihrem Verlauf zu verfolgen und deren Diagnostik und Therapie  zu erlernen.

Eine Rotation ist für die Gebiete Neurologie, Onkologie, Dermatologie, Ophthalmologie und Bildgebung vorgesehen.

Die Interns werden gemeinsam mit den Assistenten in die Nacht, -Wochenend- und Bereitschaftsdienste eingeteilt. Im Nacht- und Wochenenddienst sind die Interns insbesondere für die Betreuung und Behandlung der stationären Patienten verantwortlich. Zudem unterstützen sie nach Bedarf den diensthabenden Assistenten in der Notfallsprechstunde.

Im Narkosebereitschaftsdienst wird von 17:00-24:00 Uhr im Falle einer Notoperation die Anästhesie vom Intern eingeleitet und überwacht.

Fortbildungen

Einmal wöchentlich findet am Abend eine Fortbildung statt, in der interessante Fälle und spezielle Erkrankungen oder Symptomkomplexe vorgestellt und besprochen werden. Auch praktische Übungen können in diesem Rahmen durchgeführt werden.

 

Neben den täglich stattfindenden regulären Visiten hat der Intern die Möglichkeit, eine spezielle Röntgenvisite zu besuchen, in der sowohl Röntgentechniken als auch die Beurteilung von Röntgenbildern geübt werden können. Zudem findet einmal täglich eine Anästhesievisite statt, in deren Rahmen die Narkoseverfahren und Risiken für die an diesem Tage zur Operation anstehenden Patienten besprochen werden.

Darüber hinaus gibt es täglich die sogenannten Rounds, in denen die Teams der Internistik und Chirurgie die konstitutionelle Entwicklung der stationären Patienten, deren Therapie und Heilungsverlauf erörtern und auswerten. Zusätzlich werden verschiedene Journal- bzw. Book-Clubs der einzelnen Fachbereiche angeboten, an denen der Intern teilnehmen kann.

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