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Geschichte

Die Abteilung „Lebensmitteltoxikologie“ wurde am 1. September 1996 innerhalb des Zentrums für Lebensmittelwissenschaften der Tierärztlichen Hochschule Hannover neu gegründet. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Nau nahm den Ruf auf den ersten Lehrstuhl für Lebensmitteltoxikologie in Deutschland an und bezog Büro- und Laborräume im Richard-Götze-Haus und im damaligen Chemischen Institut. Seine Forschungsschwerpunkte lagen in den Bereichen der Risikoabschätzung toxikologischer Wirkungen von Schadstoffen, der Entwicklung von neuen Antiepileptika mit geringer Toxizität und der Aufklärung toxikologischer Wirkmechanismen von Vitamin A und seinen Derivaten sowie der Wechselwirkung dieser Stoffe mit Dioxinen. Neben analytisch-chemischen Verfahren wurden zahlreiche biochemische, molekular-biologische und zellbiologische Methoden etabliert. Ein weiteres wichtiges Ziel dieser Forschungsarbeiten war es, Ersatz-/Ergänzungsmethoden zum Tierversuch, insbesondere auf dem Gebiet der Reproduktionstoxikologie, zu etablieren. Die erfolgreiche Drittmitteleinwerbung ermöglichte nicht nur die Durchführung zahlreicher Forschungsprojekte, sondern auch die Einrichtung eines nach ISO/IEC 17025:2005 akkreditierten Labors für Spurenanalytik. Die Akkreditierung erfolgte u. a. für chromatographische und massenspektrometrische Prüfungen im Bereich Lebensmittel, Arzneimittel, landwirtschaftliche Proben, biologisches Material und Rückstandsanalytik.

In der Lehre wurde das Fachgebiet den Studenten der Veterinärmedizin nicht nur in Vorlesungen, Kursen, und Seminaren näher gebracht, sondern auch in Form eines neuen Lehrbuches und des fächerübergreifenden Querschnittfaches Lebensmittel vermittelt.

Nach organisatorischen und baulichen Umstrukturierungen wird das „Institut für Lebensmitteltoxikologie und Chemische Analytik“ ab dem 1. April 2008 von Prof. Dr. Pablo Steinberg geleitet, der einen Ruf auf die Professur für „Lebensmitteltoxikologie und Ersatz/Ergänzungsmethoden für Tierversuche“ angenommen hat.

Leitung des Instituts
Prof. Dr. Pablo Steinberg
Tel.:+49 511 856-7601
Fax.:+49 511 856-7409
Zentrales Sekretariat
Ulrike Oberjatzas
Tel.:+49 511 856-7601
Fax.:+49 511 856-7409
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