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Multiserologie via Microarray

Ein kosteneffizientes und routinetaugliches Diagnostikum zur kontinuierlichen Tiergesundheits- und Lebensmittelsicherheitsoptimierung in landwirtschaftlichen Schweinebetrieben in Niedersachsen

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, ein multiserologisches Monitoring- und Informationssystem zur Sicherung der Herdengesundheit und Identifizierung von Zoonoseerregern zu etablieren. Auf Basis eines Microarrays werden Fleischsaft- und Blutserumproben simultan auf Antikörper gegen relevante Zoonose- und Produktionserkrankungen untersucht. Damit liefert dieses Informationssystem umfangreiche Informationen zur Herdengesundheit und Lebensmittelsicherheit. Diese Informationen können von landwirtschaftlichen Betrieben, Schlachthöfen und amtlichen Überwachungsbehörden zur Risikobeurteilung und Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen (z.B. in Form von Impf- oder Tiergesundheitsmaßnahmen) genutzt werden.

 

Um ein solches System zu etablieren, arbeiten acht Organisationen, darunter Schlachthöfe, Erzeugergemeinschaften, Labore und die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover zusammen. In einem Feldversuch mit 60 niedersächsischen Schweinebeständen wird die Routinetauglichkeit des Testsystems von den Projektpartnern praktisch getestet.


Gefördert durch den europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes - ELER.

Europäische Innovationspartnerschaft

Die Projektpartner

Koordination

  • Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit

Erzeugergemeinschaften

  • Erzeugergemeinschaft für Qualitätsvieh im Oldenburger Münsterland eG
  • Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh Bösel w.V.

 Schlachthöfe

  • Brand Qualitätsfleisch
  • Böseler Goldschmaus
  • Vion Emstek GmbH

Labore

  • LUFA Nord-West
  • LVL Lebensmittel und Veterinärlabor GmbH  
Kontakt
Dr. Sylvia Pingen
Tel.:+49 511 856-7314
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