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Lehre

Blick in den Hörsaal des Anatomischen Instituts

In der Lehre behandeln die Dozenten topographische Regionen blockweise parallel in der makroskopischen Anatomie, der mikroskopischen Organlehre und in der Embryologie. Dieses System soll den Studierenden das Verständnis der Zusammenhänge erleichtern.

Unterstützt wird das Vorgehen durch eine große Palette von Wahlpflichtveranstaltungen, die häufig in Kooperation mit den Klinikern der TiHo, aber auch mit dem Physiologischen Institut durchgeführt werden. Beispielhaft genannt seien an dieser Stelle Themen der angewandten Anatomie wie bildgebende Verfahren in der klinischen Diagnostik, die klinische Anatomie der Reptilien, spezielle Anatomie der Gliedmaßen, insbesondere der Gelenke, topographische Anatomie am lebenden Hund und das Zahn- und Mundhöhlenseminar.

Für eine Vertiefung des anatomischen Wissens sorgt die regelmäßige Beteiligung von Lehrenden aus dem Anatomischen Institut an Querschnittsveranstaltungen der Kliniken.

Mittels Deckenvisualisierer (oben links) erzeugtes Livebild eines Präparates, welches über den Beamer (oben rechts) auf die Großleinwand projiziert wird.

Zur Unterstützung der Lehre wurden Deckenvisualisierer installiert, die zusätzlich zu der Videotechnik mit Übertragung auf Fernsehbildschirme, eine parallele Projektion von Livebildern auf Beamer-Leinwände in beiden Präpariersälen erlaubt. Die gleiche Technik wurde auch im Hörsaal des Physiologischen Instituts eingeführt, um während der Vorlesung auch den Studierenden im hinteren Teil des Hörsaales effektiv Präparate zu demonstrieren.

Für den histologischen Unterricht, der traditionell im Kurssaal der Pathologie stattfindet, wurde eine neue Projektionstechnik eingeführt, welche es nun erlaubt mikroskopische Bilder und Präsentationen parallel auf große Beamer-Leinwände zu projizieren. Auch hier können mit moderner Visualisierertechnik alle Medien, von makroskopischen Präparaten über Abbildungen in Büchern bis hin zu Dias, dargestellt werden.

Blick in die Lehrsammlung des Anatomischen Instituts
Blick in die Lehrsammlung des Anatomischen Instituts

Weiterhin haben verschiedene Möglichkeiten des Selbststudiums eine lange Tradition im Anatomischen Institut. Die großzügig ausgestattete Lernsammlung des Instituts, die teils auch historische Präparate enthält, können die Studierenden während der Geschäftszeiten zum Selbststudium nutzen.

Daneben wird das E-Learning-Angebot, insbesondere die Casus-Fälle, kontinuierlich weiter ausgebaut. Als studienbegleitendes Medium soll das von Rudolf Schwarz begründete und mit Hagen Gasse gemeinsam fortgeführte „Lernprogramm Histologie“ dienen, wie auch ein von Ralph Brehm initiiertes „virtuelles Mikroskop“. Darüber hinaus verfügt das Institut über umfangreiche Erfahrungen mit der Herstellung von Videofilmen; neuestes Produkt ist die in Kooperation mit dem Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF, Göttingen) hergestellte DVD „Der Darm des Pferdes: Situs und Exenteration“ (auch online verfügbar).

Tierärztliche Fort- und Weiterbildung

Selbstverständlich übernehmen Kolleginnen und Kollegen aus dem Anatomischen Institut umfangreiche Referententätigkeiten in der tierärztlichen Fort- und Weiterbildung.

Darüber hinaus richtet die Arbeitsgruppe Funktionelle Anatomie den ANATOMISCHEN SAMSTAG für Tierärztinnen und Tierärzte (mit ATF-Anerkennung) zu besonderen Schwerpunktthemen aus.

Besonderen Stellenwert hat aktuell die Beteiligung an dem E-Learning-Projekt VETlife (Teilprojekt Rind), das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Projekts EFRE gefördert wird.

Ausblick

Die Fächer Anatomie, Histologie und Embryologie bleiben klassische Grundlagenfächer des (tier-) medizinischen Studiums. Den modernen Anforderungen entsprechend liegt der Schwerpunkt auf praktischen Unterrichtsveranstaltungen. Die Forschung im Institut behandelt neben Grundlagenthemen diverse Projekte mit klinisch-angewandtem Bezug und bleibt so Spiegel der aktuellen Forschung zu Diagnostik- und Therapieverfahren in den Kliniken.

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