English

Sie sind hier:

PD Dr. Anke Schnapper

PD Dr. Anke Schnapper

PD Dr. Anke Schnapper

Wissenschaftlicher Werdegang

Seit April 2011

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für funktionelle und angewandte Anatomie der Medizinischen Hochschule Hannover

Weiterhin

Privatdozentin für Anatomie, Histologie und Embryologie an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

 

 2010-2011

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke, Abteilung Ernährungstoxikologie

 

2009-2010
Wissenschaftliche Assistentin am Anatomischen Institut der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

2008-2009
Oberärztin am Veterinär-Anatomischen Institut der Universität Zürich

2007
Habilitation für das Fachgebiet "Anatomie, Histologie, Embryologie"

2001
Fachtierärztin für Anatomie

1999-2008

Wissenschaftliche Assistentin am Anatomischen Institut der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover

1996-1999
Wissenschaftliche Angestellte am Anatomischen Institut der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

1995
Promotion

Forschungsprojekte

Mein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Entwicklung von Knochen- und Knorpelgewebe während des Wachstums beim Hund. Dabei bearbeite ich vor allem die folgenden Teilgebiete:

Direkte Zell-Zell-Interaktionen

  • Adherens junctions: Immunhistochemische Darstellung von Vorkommen und Verteilung verschiedener Cadherin-Subtypen in den Zellpopulationen des Knochen- und Knorpelgewebes und Entwicklung eines Konzepts der daraus resultierenden Cadherin-Interaktionssysteme.
  • Gap junctions: Darstellung von Vorkommen und Verteilung verschiedener Connexin-Isotypen in den Zellpopulationen des Knochen- und Knorpelgewebes mit Hilfe der Immunhistochemie und in situ Hybridisierung. Entwicklung der entsprechenden Connexin-Interaktionssysteme unter Berücksichtigung der Isotyp-spezifischen Kopplungsmöglichkeiten der Connexine.
  • Aktin-Zytoskelett: Verteilung von F-Aktin in Osteoblasten; Darstellung am Confocal Laser Scanning Microscope.

Strukturelle Veränderungen des Knochengewebes während des Wachstums

  • Mikrofokusradiographie: Die radiographische Feinanalyse der knöchernen Binnenstruktur ermöglicht eine Darstellung der lokalisationsspezifischen Richtungsorientierung des Trabekel­netzwerks in der Spongiosa und auch eine Detaildarstellung der Kompaktastruktur sowie deren Veränderungen während des Wachstums.
  • Untersuchungen zum Ossifikations- und Knochengewebstyp: Je nach Makro- und Mikrolokalisation im Knochen erfolgt eine sehr heterogene Entwicklung der Knochenstruktur, die anhand von histomorphologischen und polarisations­optischen Methoden untersucht wird.
  • 3-D-Rekonstruktion von Ausschnitten aus der Humeruskompakta: Zur räumlichen Darstellung der besonderen Kompakta-Architektur beim Welpen wurde anhand histologischer Schnitte ein virtuelles Modell erstellt, das mit Hilfe unterschiedlicher Rekonstruktionsprinzipien zelluläre und extrazelluläre Elemente beinhaltet.
  • Morphometrie der Epi- und Apophysenfugen
  • Nicht-kollagene Matrixproteine: Expression der nicht-kollagenen Matrixprotine Osteocalcin, Osteonectin und Osteopontin in den Zellen des Knochen- und Knorpelgewebes und ihre Verteilung in der extrazellulären Matrix.

Des Weiteren bin ich an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die in Kooperation mit anderen Instituten innerhalb und außerhalb der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover durchgeführt werden. Die wichtigsten darunter sind:

  • Charakterisierung und Modulation des Immunzellkompartiments der Zitze des Rindes: Histologische und immunhistochemische Untersuchungen zur Beteiligung von Immunzellpopulationen in der Zitzenschleimhaut an der Induktion von Immunreaktionen bei umweltbedingten Mastitiden. Kooperationsprojekt mit Prof. Dr. Hans-Joachim Schuberth (Arbeitsgruppe Immunologie, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover), Prof. Dr. Holm Zerbe und Dr. Wolfram Petzl (Klinik für Wiederkäuer, Tierärztliche Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München) und Prof. Dr. H.-M. Seyfert (Forschungsbereich Molekularbiologie, Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere Dummerstorf).
  • Lokale Signaltransduktion im weiblichen Reproduktionstrakt von Schweinen: Charakterisierung des Einflusses von Zytokinen auf den Ovulationszeitpunkt und Darstellung daran beteiligter Mechanismen. Kooperationsprojekt mit Prof. Dr. Dagmar Waberski (Reproduktionsmedizinischen Einheit der Kliniken) und Prof. Dr. Hans-Joachim Schuberth (Arbeitsgruppe Immunologie).
  • Struktur und Funktion der Ösophagusschleimhaut bei verschiedenen Vertebratengruppen: Histologische und histochemische Untersuchungen, Kooperationsprojekt mit Prof. Dr. Johannes Seeger und Dr. Johannes Kacza (Veterinär-Anatomisches Institut, Universität Leipzig) und Dr. Jutta Verspohl (Institut für Mikrobiologie, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover).

Aktuelle Anschrift
Schnell- & Themenzugriffe
Diese Seite