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07.02.2017
Spart Geld und ist gut für die Umwelt

Sabine Tegtmeyer-Dette, Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt und Erste Stadträtin, Joachim Mertes und Oberbürgermeister Stefan Schostok. Foto: Ulrich Stamm

Das Engagement der TiHo für den betrieblichen Umweltschutz wurde erneut belohnt: Am 6. Februar 2017 nahm Joachim Mertes, Hauptberuflicher Vizepräsident, die dritte Auszeichnung für die TiHo als ÖKOPROFIT-Mitglied entgegen. Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok überreichte die Urkunde im Hannover Congress Centrum. Begleitet wurde Mertes von der neuen Leitung des Dezernats für Liegenschaften und Technik, Antje Kappler, und ihrem Kollegen Holger Lehmkuhl, der das Projekt mit seinem Team von Anfang an betreut.


Das ÖKOlogische PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik, kurz ÖKOPROFIT, ist ein Kooperationsprojekt der Stadt und der Region Hannover. Ziel des Projekts ist es, dass Unternehmen ihren betrieblichen Umweltschutz verbessern und sich untereinander austauschen.

 

Durch die Maßnahmen, die das TiHo-Team im Jahr 2014 umsetzte, spart die Hochschule jährlich 185.000 Kilowattstunden Energie ein. Das entspricht 18,5 Tonnen Kohlenstoffdioxid und 12.900 Euro. Um an diese Erfolge anzuknüpfen, setzten sie im ÖKOPROFIT-Jahr 2016 drei weitere Maßnahmen um und schlossen diese zum Jahresende ab. So wurde das Gebäude des Instituts für Tierzucht und Vererbungsforschung energetisch saniert. „Wir haben insgesamt 77 hochwärmegedämmte Fenster- und Türelemente aus Aluminium eingebaut“, erklärt Lehmkuhl. „Zusammen mit einer motorischen Sonnenschutzanlage können wir so die Temperatur im Gebäude energiesparend regulieren.“ Im Hörsaal des Instituts wurden zudem zusätzlich neue raumlufttechnische Anlagen installiert. Letzteres schont nicht nur die Umwelt, sondern sorgt auch für ein besseres Raumklima. Auch das Anatomische Institut spart jetzt Energie. Die Kältetechnik wurde auf den neuesten Stand gebracht und veraltete Mess- und Steuerungselemente ausgetauscht.

 

Für das nächste ÖKOPROFIT-Jahr sind weitere Projekte geplant, beispielsweise die Gebäudesanierung des Instituts für Tierernährung sowie die Erneuerung der Klimakammern im Institut für Parasitologie. Außerdem wird derzeit geprüft, Elektrofahrzeuge im Stadtverkehr einzusetzen, um einen nachhaltigen Beitrag zur Absenkung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes zu leisten.


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